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Tabellenführer knackt Stralsunder Abwehrbollwerk

 

Die Besucher des Stadions der Freundschaft staunten am Samstag nicht schlecht, bot sich ihren Augen doch ein ungewohnter Anblick. Leuchtend blau gestrichen, erstrahlte die Stehtribüne in neuem Glanz. In wochenlanger Arbeit hatten Pommern-Fans die Stehplätze von Moos und Gräsern befreit, gesäubert und letztendlich neu gestrichen.
 
Doch nicht nur am Spielfeldrand, auch auf dem Platz war für Brisanz gesorgt. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie auf Tabellenplatz 14 in der Verbandsliga abgerutscht, gastierte mit dem Torgelower FC Greif ausgerechnet jetzt der Spitzenreiter am Sund. „Wir werden um unsere Chance kämpfen und unser Tor machen“, zeigte sich Pommern-Coach Robert Kuse vor der Partie zuversichtlich, musste aber unmittelbar nach Anpfiff der Partie den ersten Rückschlag wegstecken. Nach einem Ellenbogencheck gegen Pommerns Brain Kutz in der ersten Minute, musste der Mittelfeldspieler mit einer Nasenbeinfraktur ausgewechselt werden. Und auch die kommenden Spielminuten liefen alles andere als Optimal.
 
Der Torgelower FC Greif übernahm die Initiative und bestrafte in der 16. Minute die erste Stralsunder Unachtsamkeit. Mit einem Diagonalpass von Torgelows Alexander Grosch über den linken Flügel geschickt, war Martin Kopecky von der aufgerückten Pommern Abwehr nicht mehr zu halten, drang in den Strafraum ein und ließ Schlussmann Oliver Sund mit seinem Flachschuss ins lange Eck nicht den Hauch einer Chance – 1:0 für die Gäste.
 
Auch im weiteren Spielverlauf zeigten die Torgelower, dass sie zu Recht an der Tabellenspitze stehen. Gestützt auf schnelle, dribbelstarke Offensivspieler setzten sie die Pommern unter Druck. Doch der Abwehrriegel hielt jetzt dicht.
 
Vor allem Pommern-Kapitän Matthias Hinz ging keinem Zweikampf aus dem Wege und Keeper Sund zeigte sich in bestechender Form. Sowohl im ersten, als auch im zweiten Durchgang trieb der Stralsunder Torwart mit seinen Paraden die Torgelower Angreifer an den Rand der Verzweiflung.
 
Erst in der 84. Minute gelang es abermals Martin Kopecky mit seinem Treffer zum 2:0 das Abwehrbollwerk zu knacken und für die Entscheidung zu sorgen. Mit einem wunderschönen Schlenzer zum 1:2-Anschluss kurz vor Abpfiff ließ Pommerns Michael Lindberg zwar noch einmal Hoffnung aufkeimen, zu einem Punktgewinn langte es gegen die spielstarken Gäste aus Torgelow letztendlich aber nicht.

Aufstellungen
 
FC Pommern: Oliver Sund, Christoph Nickel, Matthias Hinz, Christoph Vit, Andre Lewerenz, Philipp Lorenz, Almohammad Ramadan, Michael Lindberg, Sebastian Petzold, Steffen Pompe, Brain Kutz

Torgelow: Marcin Markiewicz, Michael Kotula, Robert Jager, Sebastian Szych, David Schimmelpfennig, Johannes Jandt, Alexander Grosch, Martin Kopecky, Denny Zabel, Premyslaw Ciolek, Lukas Husak

Auswechselbank
 
FC Pommern: Jan Schattschneider, Erik Pagels, Benny Metzentin (5‘ für Brain Kutz), Christian Sauck (59‘ für Sebastian Petzold)
 
Torgelow: Nico Barz, Mateusz Marek Sobolczak (89‘ für Lukas Husak), Marcin Juszczak (66‘Denny Zabel), Ole Ulrich, Marcin Mista (56‘ für Premyslaw Ciolek)

Tore

FC Pommern: 2-1 (88.min) Michael Lindberg

Torgelow: 1-0 (16.min) Martin Kopecky, 2-0 (84.min) Martin Kopecky

Zuschauer

Stadion der Freundschaft: 120
(Bild und Text: Jürgen Schwols)
zurück Erstellt am Dienstag, 30. Sep 2014

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