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FC Pommern unterliegt Pampow mit 0:1

 

Drei Pflichtspielniederlagen in Folge, seit 192 Minuten ohne Tor, in der Verbandsliga auf den 14.Tabellenplatz abgerutscht. Die Statistik spricht eine eindeutige Sprache: Der FC Pommern steckt bis zum Hals im Abstiegskampf.
 
Auch die 0:1-Heimpleite am vergangenen Samstag gegen den MSV Pampow trug nicht zur Entspannung der sportlichen Situation bei. Doch von aufkommender Unruhe keine Spur. Zum einen war nach zwei nervenaufreibenden Spielzeiten im Tabellenkeller auch in dieser Saison nichts anderes, als der erneute Kampf um den Klassenerhalt erwartet worden. Zum anderen ist man sich beim FC Pommern des sicheren Fundaments bewusst, auf dem der Verein steht: Die ausgezeichnete Arbeit im Nachwuchsbereich.
 
Um das Zusammengehörigkeitsgefühl im Verein zu stärken und den vielen Jugendtrainern, Eltern, Helfern und Sponsoren für ihr Engagement zu danken, wurden die Nachwuchsteams in der Halbzeitpause des Verbandsliga-Duells zwischen dem FCP und dem MSV Pampow vom Stadionsprecher auf den Rasen gerufen und unter dem Beifall der Zuschauer vorgestellt. "Bei uns werden derzeit in 10 Jugendmannschaften knapp 300 Kinder betreut“, erzählte Jugendobmann Sebastian Sachon und gab einen Einblick in das Vereinskonzept: „Grundsätzlich ist es das Ziel, die Spieler der ersten Herrenmannschaft aus dem eigenen Nachwuchs zu rekrutieren“, so Sachon.
 
Bei der Umsetzung ist der FC Pommern Liga-Spitze. So standen gegen den MSV Pampow elf Stralsunder Kicker auf dem Platz, die das Fußball-ABC von der Pike auf beim FCP erlernt haben. Mit vier achtzehnjährigen Eigengewächsen in der Startformation schlugen sich die Pommern gegen den Favoriten aus Pampow durchaus beachtlich.
Nach schwacher Anfangsphase, in der das 0:0 auf der Anzeigetafel vor allem FCP-Keeper Jan Schattschneider und den unkonzentriert abschließenden Gästen zu verdanken war, setzte Youngster Michael Lindberg das erste offensive Ausrufezeichen der Stralsunder. In der 20. Minute den Ball im Mittelfeld erkämpft, suchte Lindberg kraftvoll den Weg zum Tor. Sein Schuss aus 19 Meter verfehlte den Kasten nur denkbar knapp.
 
Der FCP fand nun besser in die Partie und es entwickelte sich ein Spiel mit hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten. Klatschte in der 21. Minute noch der Schuss von Pampows Tsunehito Kita an den Stralsunder Pfosten, war es auf der Gegenseite Pommerns Christian Sauck, der mit seinem Schlenzer in der 31.Minute die Belastbarkeit des Gebälks testete. Kurz vor dem Pausenpfiff waren es dann doch die Gäste, die sich den entscheidenden Vorteil verschafften. Bei einer Ecke in der 42. Minute, getreten von Pampows Kapitän Mathias Reis, schaltete Tsunehito Kita am schnellsten und köpfte den Ball aus sechs Metern Torentfernung zur 1:0-Gästeführung in die Maschen.
 
Auch im zweiten Durchgang erspielte sich Pampow ein Chancenplus, doch Nachlässigkeiten im Abschluss und der glänzend aufgelegte Pommern-Keeper Schattschneider verhinderten die vorzeitige Entscheidung. Und so mussten die favorisierten Gäste in der Schlussphase noch einmal zittern. Doch in puncto Ungenauigkeit beim Torschuss standen die Stralsunder ihren Gegnern in nichts nach.
 
Sowohl Daniel Hartz (83.Minute) als auch Kapitän Matthias Hinz (89.) hatten den späten Ausgleich auf dem Fuß, verfehlten aber das gegnerische Gehäuse. So blieb es beim 0:1 nach 90 Minuten.
 
"Wir haben heute aufopferungsvoll gekämpft und uns auch gegen einen starken Gegner Chancen erarbeitet. Leider haben wir es versäumt, uns mit einem Tor für unsere Leistung zu belohnen“, zog Pommern-Kapitän Matthias Hinz nach dem Spiel das Fazit.

Aufstellungen
 
FC Pommern: Jan Schattenschneider, Matthias Hinz, Christoph Vit, Philipp Lorenz, Benny Metzentin, Steffen Pompe, Daniel Hartz, Christian Sauck, Almohammad Ramadan, Brain Kutz, Michael Lindberg

MSV Pampow: Ronny Losereit, Ryuta Hayashi, Nils Lindemann, Mathias Reis, Stefan Silbernagel, Christoph Hasselmann, Johannes-Lukas Buggenhagen, Paul Groth, Toni Holland, Christian Lierow, Tsunehito Kita

Ersatzbank
 
FC Pommern: Frank Plots, Mathias Millat (70‘ für Christian Sauck), Erik Pagels (85‘ für Steffen Pompe), Sebastian Petzold

MSV Pampow: Michael Heuser, Peter Waack (65‘ für Toni Holland), Thomas Pügge (86‘ für Paul Groth), Fiete Walter (65‘ für Tsunehito Kita), Nuredin Besiri

Tore
 
FC Pommern:

MSV Pampow: 0-1 (42‘) Tsunehito Kita

Zuschauer

Stadion der Freundschaft: 350 (160 Zahlende)
 
Bild und Text: Jürgen Schwols
zurück Erstellt am Montag, 15. Sep 2014

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