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Pommern II wieder mit Unentschieden

 

Die Enttäuschung war den Pommern-Spielern und seinen mitgereisten Anhängern nach den Abpfiff ins Gesicht geschrieben. In der 93. Minute erzielte des Greifswalder SV Plus den 4:4. Ausgleichstreffer. Wieder einmal hatte man das Spiel bestimmt und musste sich mit einem Punkt zufriedengeben. 
 

Dabei begann alles nach Plan. Die Greifswalder, die mit Spielern von den „Alten Herren“ angetreten waren, stellten sich mit der gesamten Mannschaft tief in die eigene Hälfte. Pommern bestimmte von Anfang an das Spiel und bereits nach zwei Minuten tauchte Martin Otto nach einem langen Ball über die Viererkette freistehend im Greifswalder Strafraum auf. Jedoch konnte er den Ball nicht unter Kontrolle bringen. Bereits in der nächsten Offensivaktion fiel das 1:0 für die Pommeraner. Über eine schnelle Direktkombinationen wurde Jerome Stranka auf dem linken Flügel geschickt, sein Querpass erreichte den einlaufenden Max Becker, der den Ball nur noch ins verwaiste Tor schieben musste.

Jedoch bereits zwei Minuten später fiel der Ausgleich. Während die nächste Angriffswelle der Pommern auf das Greifswalder Tor lief, wurde die Absicherung komplett vernachlässigt, die ungeordnete Pommernabwehr konnte den tiefen Pass nicht verhindern und der Greifswalder Angreifer schob den Ball unter den herauseilenden Torwart Jan Schattschneider zum 1:1. ins Tor. Pommern machte weiter Druck. In der 15. Minute war es wieder Jerome Stranka, der sich auf dem linken Flügel durchsetzte. Doch dieses Mal wurde sein Pass vor dem einschussbereiten Max Becker abgefangen. Die Greifswalder lauerten auf Fehler und die Pommern taten Ihnen den Gefallen. Einmal in der Nähe des Pommerntores auftauchend, setzten die Greifswalder geschickt Ihren Körper ein und holten so einen Freistoß nach dem Anderen raus. Einen daraus resultierenden direkt getretenen Freistoß in der 20. Minute landete unhaltbar zum 2:1 im Pommerntor. Der Spielverlauf war auf dem Kopf gestellt. Doch die Pommern hatten die richtige Antwort parat. Zuerst verpasste Paul Becker, als er freistehend vorm Greifswalder Torwart auftauchte, den Ausgleich zu erzielen. Doch dann machte es Martin Otto besser. In der 30. Minute netzte er nach einem Diagonalball von Hendrik Burke den Ball zum 2:2 über den herauseilenden Greifswalder Torwart ein. In der 37. Minute gab es den nächsten Freistoß zentral vorm Tor für die Greifswalder. Wieder schlug der Ball unhaltbar zum 3:2 im Pommerntor ein. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.
 

Die Pommern kamen aus der Halbzeitpause mit dem festen Willen das Spiel noch für sich zu entscheiden. War man doch in der ersten Halbzeit zu spielbestimmend.

In der 50. Minute dann auch bereits die Chance zum Ausgleich. Eine Flanke erreichte den am langen Pfosten freistehenden Alexander Jungnickel. Sein Kopfball strich jedoch knapp am Tor vorbei. Greifswalder Offensivbemühungen fanden kaum noch statt und es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, wann der Ausgleich fallen sollte. Immer wieder tauchte Pommern gefährlich im Greifswalder Strafraum auf. In der 62. Minute konnte Matin Otto nur unfair vom Ball getrennt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Alexander Jungnickel sicher zum 3:3. Der FC Pommern wollte aber mehr und bereits in 68. Minute zeigte der Schiri wieder auf den Elfmeterpunkt. Dieses Mal war es Alexander Jungnickel der gefoult wurde. Gleichzeitig schickte der Schiri den Sünder mit der Ampelkarte zum Duschen. Sebastian Gabriel verwandelte sicher. Pommern hatte weitere Chancen um den Deckel drauf zu machen. In der 85. Minute meinte der Schiri das Zünglein an der Waage spielen zu müssen. Martin Otto erzielte das 5:3 für seine Farben, als er einen Querpass von Jerome Stranka kompromisslos im Tor unterbrachte. Doch der Linienrichter entschied auf Abseits, obwohl der Querpass in den Rücken der Abwehr gespielt wurde.

In der Nachspielzeit kamen dann die Greifswalder noch zu zwei Freistößen an der Mittelinie. Einer dieser lang in den Pommernstrafraum geschlagenen Freistöße fiel glücklich dem Greifswalder Angreifer Georgiev vor dem Fuß, der aus der Drehung in der 93. Minute mit seinem dritten Tor das 4:4 erzielte.



Foto: GSV Puls
zurück Erstellt am Sonntag, 25. Sep 2016

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