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FCP bleibt unbelohnt

 


Der Siegeswille war spürbar, doch gegen die Gäste des Greifswalder FC musste Fußball-Verbandsligist FC Pommern Stralsund kurz vor Abpfiff doch noch das 1:2 und damit eine Heim-Niederlage einstecken. Dabei schien es, als wollte sich hier jeder Sundstädter vor Jens Dowe – der sich der Crew erst einen Tag zuvor als neuer Trainer vorstellte – besonders beweisen. Vom mangelnden Zweikampfverhalten der vergangenen Wochen war nun keine Spur.
 

Von Anfang an starteten die Hausherren laufstark gegen den favorisierten Tabellenersten. Zwar waren es die Gäste, die die meisten Chancen hatten und den größten Druck in Richtung gegnerisches Tor aufbauten, doch wo sich für Greifswald eine Gelegenheit auftat, war auch ein Pommer zur Stelle. Und tatsächlich waren es die Pommern, die das erste Tor des Tages erzielten, als Dimitrijs Medeckis in der 28. Minute seinen Freistoß zur 1:0-Führung über den Aufstiegsaspiranten verwandelte. So beflügelt nahmen die in den vergangenen Wochen arg gebeutelten Stralsunder weitere Chancen an. Doch wurde Lindbergs Angriff in der 32. Minute rechtzeitig gestoppt und auch Medeckis erneuter Freistoß in der 42. Minute ging übers Ziel hinaus.

 

Auch in der zweiten Hälfte haben die Pommern weiter daran gearbeitet diesmal Punkte zu holen. Unterstützt wurde der nach wie vor durch Verletzungen ausgedünnte Kader diesmal durch den Einsatz des ehemaligen Kapitäns Matthias Hinz. Etliche Ausgleichsversuche der Greifswalder wurden so im Keim erstickt oder scheiterten an Keeper Marcel Nierstenhöfer. Als drei Punkte für Stralsund schon greifbar schienen, ging der Ball des Greifswalders Dan Rosario Sendroin in der 79. Minute doch zum 1:1 in die Maschen. Dabei hatte die Dowe-Elf durchaus noch ihre Chancen. Doch das 1:2 von Tommy Greinert kurz vor Abpfiff, zerschmetterte dann in der 88. Minute die Punktträume.

 

Trotz allem eine gelungene Präsentation vor ihrem neuen Trainer. „Ich bin total zufrieden mit den Jungs. Gegen den Tabellenersten so lange Zeit die Führung zu halten, sagt doch viel aus. Bis auf zwei Situationen, die leider zu Toren führten, haben sie die Aufgaben super gelöst. Schade, dass durch solch ein Glückstor der verdiente Punkt verloren ging“, meinte dann auch Coach Jens Dowe.

 

Für den FC Pommern spielten: TW Marcel Nierstenhöfer, Patrick Zienkiewicz, Matthias Hinz, Philipp Lorenz, Yu Asanuma (89. Sebastian Petzold), Christian Orend, Michael Lindberg, Steffen Pompe, Almohammad Ramadan (64. Benny Metzentin), Dimitrijs Medeckis, Kevin Kutz

zurück Erstellt am Montag, 09. Mai 2016

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