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Pommern verliert 4:1

 

Pommern geht in Pastow unter!
 

Am 22. Spieltag kam es zum Aufeinandertreffen der beiden schwächsten Rückrundenmannschaften der Liga. Vor 85 Zuschauern empfing der SV Pastow bei herrlichem Fußballwetter den FC Pommern. Die Stralsunder wollten endlich die ersten 3 Punkte in der Rückrunde. Doch auch der SV Pastow braucht jeden Punkt dringend, ist man doch Vorletzter.

Eine Hiobsbotschaft ereilte den FC P kurz vor Beginn der Partie. Abwehrchef Manuel Kraft mußte verletzungsbedingt passen. So hatte Trainer Kuse nur noch einen Feldspieler und einen Torwart als Ersatz. Appropo Torwart. Oliver Sund stand erstmals in der Rückrunde im Tor und um es vorweg zu nehmen. Er war trotz der 4 Gegentore noch der beste Mann auf Pommernseite.

Die Partie begann eigentlich ganz gut für die Hansestädter. Bereits nach 2 min wurde Michi Lindberg auf die Reise geschickt und war auf einmal ganz alleine vor Pastows Keeper Zimmermann. Dann wurde er aber rüde von den Beinen geholt. Glück für Pastow das es hier keine rote Karte gab. Den fälligen Freistoß schoß Alex Kuplovs-Oginski, der auch sein erstes Spiel in der Rückrunde bestritt, übers Tor. Den Pastowern merkte man ihre Unsicherheit an, doch Kapital konnten die Stralsunder daraus nicht erzielen. Das Spiel verflachte zusehends. Einen Aufreger gab es aber nach 15 min. Kapitän Zienkiewicz brachte mit einem zu laschen Rückpass auf Oli Sund diesen in enorme Schwierigkeiten so das dieser Kopf und Kragen riskieren mußte um schlimmeres zu verhindern. Das war wie ein Startschuß für die Pastower. Fortan spielten sie jetzt mutiger nach vorn. Begünstigt durch schwache Zweikampfführung und mangelnden Einsatzbereitschaft erzielten die Randrostocker dann auch in der 21 min das 1:0 durch Schulz. Die Pommern schlugen aber postwendend zurück. Nach einem Freistoß von halblinks durch Alex schraubte sich Sebastian Petzold am höchsten und köpfte zum Ausgleich ein. An der pomadigen Spielweise der Gäste änderte sich aber nichts. Pastow weiter mit den gefährlicheren Aktionen. So hielt Sund in der 36. min gegen einen völlig freistehenden Pastower. 2 Minuten später dann Glück für den FC P. Oldie Ringo Scholz zog volley aus 10 Metern ab, aber rüber. Besser machte der 39 jährige es dann in der 40 min. Einen langen Abschlag konnte er unbedrängt annehmen, naschte dann Vit und Zienkiewicz auf dem Bierdeckel aus und ließ auch Oliver Sund keine Chance. 2:1.

In der Halbzeitpause forderte Trainer Robert Kuse von seinen Spielern mehr Leidenschaft, mehr Wille und mehr Kampfgeist. Seine Worte fanden aber wenig Gehör. Einzig eine Chance in der 48. min durch Michi Lindberg brachte Gefahr für das Pastower Gehäuse. Anschließend bettelten die Stralsunder um den nächsten Gegentreffer. Fast immer zu weit weg von ihren Gegenspielern, zu behäbig, zu lasch in den Zweikämpfen ermöglichten sie dem Tabellenvorletzten Chance um Chance. Und die waren alle hochkarätig. So scheiterten sie zwischen der 50. und 75. Minute entweder am starken Oliver Sund oder an sich selbst. Dann schlug es aber zum längs fälligen 3:1 im Pommernkasten ein. Eine halbhoch getretene Ecke auf den kurzen Pfosten wurde schlecht verteidigt. Nutznießer war Heiko Lex der die Kugel in die Maschen drosch. Wer jetzt dachte die Stralsunder raffen sich nochmal auf wurde bitter enttäuscht. Kein Aufbäumen keine Reaktion auf die drohende Niederlage. Im Gegenteil. Die Pastower blieben am Drücker. Und allen voran Ringo Scholz. Ein ums andere Mal narrte er die Stralsunder Hintermannschaft und setzte sein Mitspieler immer wieder gut in Szene. Oliver Sund hielt was er halten konnte. Als dann aber auch er sich nur durch ein Foul zu helfen wusste gab es in der 81. min 11 Meter. Kapitän Patzenhauer trat an und konnte erst im Nachschuß Oli Sund bezwingen. 4:1. Und das war dann auch der Endstand. Die Pommernspieler schlichen mit hängenden Köpfen vom Platz. Pommerntrainer Kuse sprach nach dem Spiel von einer desolaten Leistung seiner Mannschaft bei der die Grundvorraussetzungen wie Kampfgeist und Einsatzbereitschaft fehlten.


Für den FC Pommern Stralsund spielten: Oliver Sund, Philipp Lorenz, Christoph Vit, Patrick Zienkiewicz, Alex Kuplovs-Oginskis, Benny Metzentin, Steffen Pompe, Sebastian Petzold, Erik Pagels (65.Max Becker), Yu Asanuma, Michi Lindberg

 

zurück Erstellt am Sonntag, 10. Apr 2016

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