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Pommern mit Punktgewinn


Pommernkogge hält Pampower Piratensturm stand!

Endlich wieder in der heimischen Primus Arena, hörte man es von allen Seiten. Und so kamen auch rund 150 Zuschauer bei bestem Fußballwetter um ihren FC Pommern beim fälligen Heimspiel gegen den MSV Pampow zu unterstützen. Das hatten sie auch bitter nötig. Wie schon in den Vorwochen fielen fast 10 Spieler durch Verletzungen oder andere Umstände aus. Und so huschte bei dem einen oder anderen ein Grinsen über die Lippen als sie die Auswechselbank der Pommern sahen. Max Becker war der einzige etatmäßige Spieler der dort saß. Weiterhin gesellten sich noch Kevin Rodewald (A Jugend Trainer ) und Oliver Sund, eigentlich Torwart und jetzt als Spieler aufgeboten, dazu.
Im Pommernlager war man sich einig. Wenn man was zählbares mitnehmen wollte mussten alle über sich hinauswachsen. Extrem defensiv eingestellt wollten es Kraft, Vit und Co den Pampowern schwer machen. Und das gelang überragend. Die Randschweriner, die stark in die Rückrunde gestartet sind, begannen sehr druckvoll. In der 3. und 7. Minute setzten sie erste Achtungszeichen. Doch ihrer Schüsse aus 17 m verfehlten ihr Ziel denkbar knapp. Auch eine Serie von Ecken konnten die Mannen von Trainer Kuse gut verteidigen. Offensiv waren sie allerdings kaum zu sehen und so war es doch sehr verwunderlich, dass es nach 20 min 1:0 für die Hausherren stand . Was war geschehen. Michi Lindberg und Richi Olthoff setzten die Abwehrspieler der Pampower nach einem Einwurf mächtig unter Druck und der quirlige Japaner Yu Asanuma erkannte einen ungenauen Pass und spitzelte dazwischen. Pampows Innenverteidiger traf ihn dabei am Knöchel und dem ganz starken Referee Matthias Bastian blieb nichts anderes übrig als auf den ominösen Punkt zu zeigen. Elfmeter. Dimir Medeckis schnappte sich die Kugel und versenkte diese nervenstark. Diese Führung puschte die Stralsunder noch mehr. Jeder einzelne lief noch einen Schritt mehr, warf sich in jeden Zweikampf und gab keinen Ball verloren. Die Piraten aus Pampow erhöhten jetzt aber auch ihre Schlagzahl. In der 28. Minute war es dann soweit. Valentin Rode zog von der Strafraumgrenze ab und der Kunstlederball zappelte im Pommerngehäuse. Ausgleich. Der MSV blieb am Drücker doch die Pommern hatten immer eine Antwort. Was nicht immer schön anzusehen war, war jedoch äußert effektiv. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde es aber nochmals sehr gefährlich für die Sundstädter. Piratenkapitän Reis legte sich das Streitobjekt 20 m vor dem Tor zurecht zum fälligen Freistoß. Das er es kann zeigte er in der Vorwoche, als er aus ähnlicher Position zum 1:1 gegen Torgelow traf. Doch diesmal verhinderten die Fingerspitzen von Toraufpasser Marcel Nierstenhöfer den Einschlag. Der Ball klatschte an die Latte und so gingen beiden Mannschaften mit dem Unentschieden in die Kabinen. Trainer Kuse war mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden. Er forderte jedoch jetzt von jedem einzelnen die gleiche Leidenschaft, den gleichen Willen ein wie in Durchgang eins. Eine Hiobsbotschaft gab es aber kurz nach der Halbzeit. Michi Lindberg, der die ganze Woche flach lag, war am Ende seiner Kräfte und musste vom Feld. Der 19 jährige Max Becker kam für ihn. Am Spielverlauf änderte sich nichts. Die Mecklenburger mit Dauerdruck. Aber die Pommern clever, mit unbändigem Willen verteidigten sie ihr Tor und falls doch mal was durchkam stand Keeper Nierstenhöfer richtig. Gefühlte 100 Standarts, eigentlich Pampows Stärke, wurden souverän verteidigt. Ab und zu setzten auch Yu, Olthoff und Dimi Nadelstiche. Pampow fiel nicht mehr viel ein und bei den Hausherren wuchs die Zuversicht auf den Punkterfolg. In der 86. wechselten die Pommern nochmals. Für den völlig ausgepumpten Richard Olthoff kam Kevin Rodewald. Dieser hatte fast noch den Siegtreffer auf dem Fuß als er fast allein vor Torwart Losereit stand. Doch Pampows Japaner Hayashi konnte ärgeres verhindern. In der 89. Minute wurde es nochmal laut in der Primus Arena. Oliver Sund wurde eingewechselt. Und zwar nicht als Torwart sondern als Spieler. In seiner ersten Aktion rammte er zwar seinen Gegenspieler in den Rasen aber in seinen darauffolgenden Luftduellen half er mit, diesen Punktgewinn zu sichern. Nach 94. min war Schluß. Trainer Robert Kuse war nach dem Spiel mit dem Punktgewinn sehr zufrieden. „Für die heutige Leistung zolle ich meinen allerhöchsten Respekt. Jeder ist bis an seine Grenze gegangen und hat alles für die Mannschaft gegeben. Jetzt haben wir zwei Wochen Pause und können uns regenerieren. Am 2. 4. ist der Rostocker FC zu Gast in der Primus Arena. Bis dahin wird sich hoffentlich die Verletztenliste gelichtet haben“.

Für den FC Pommern Stralsund spielten:
Marcel Nierstenhöfer, Manuel Kraft, Christoph Vit, Philipp Lorenz, Kevin Kutz,

Michi Lindberg( 46. Max Becker), Erik Pagels, Benny Metzentin, Dimitijes Medeckis, Yu Asanuma(89. Oliver Sund), Richard Olthoff(86. Kevin Rodewald)

zurück Erstellt am Sonntag, 13. Mär 2016

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