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Nullnummer in Anklam

FC Pommern und VFC Anklam trennen sich 0:0

Zum dritten Rückrundenspiel musste der FC Pommern zum Ligaschlußlicht nach Anklam reisen. 25 Fans begleiteten ihren FC dorthin und wollten endlich den ersten Punktgewinn der Rückrunde bejubeln. Die Vorzeichen dafür verschlechterten sich in der vergangenen Trainingswoche aber nochmals. Steffen Pompe verletzte sich im Training und auch Kapitän Orend viel wieder verletzungsbedingt aus. So verschärfte sich die sowieso schon angespannte Personalsituation noch mehr.

102 Zuschauer sahen von Anfang an eine sehr zerfahrene Partie. Die Pommern wollten den VFC gleich unter Druck setzen, was aber nur sehr bedingt gelang. Zwar bekamen die Stralsunder bereits in der 1. Minute einen Freistoß in aussichtsreicher Position zugesprochen, doch dieser wurde von Christoph Vit zu zentral auf das Tor geschossen. Die Anklamer kamen danach besser ins Spiel. Mit vielen langen Bällen auf ihre einzige Spitze brachten sie die Stralsunder Hintermannschaft das eine oder andere Mal in Verlegenheit. Zwar konnten die hohen Bälle von Manuel Kraft und Patrick Zienkewicz meistens abgewehrt werden, doch bei den zweiten Bällen waren die Gastgeber meistens gedanklich schneller. Ein 20 m Schuß in der 5 min war eine erste Möglichkeit für den VFC Anklam. Auch bei Standarts bewiesen die Bockwurststädter ihre Gefährlichkeit. Erst segelte ein Freistoß von außen am langen Pfosten knapp vorbei. Anschließend beschwor eine Serie von Eckbällen Gefahr im Pommern Strafraum herauf. Die Stralsunder,wie schon in der Vorwoche, mit zu ungenauem Passspiel und zu schnellen Ballverlusten. Allerdings war es auch sehr schwer auf dem engen Kunstrasenplatz zu kombinieren. Nach einer Viertelstunde dann doch mal ein ordentlicher Spielzug. Der kleine Japaner Yu konnte außen gut in Szene gesetzt werden. Doch seine Flanke landete in den Armen das Anklamer Keepers. In der 20. min dann die erste größere Chance für die Hausherren. Eine flach hereingetretene Ecke verpasste Anklams Torjäger Rabe nur um Haaresbreite. Das auch die Gäste gefährlich nach Standarts sein können zeigten sie nur 3 min später. Den hohen Ball legte Patrick Zienkiewicz per Kopf nochmal quer vors Tor. Christian Saucks Kopfball verfehlte dann das Tor aber. Ein tiefes Durchatmen dann nach einer halben Stunde auf der Pommernbank. Einen 22 m Freistoß der Anklamer konnte Keeper Marcel Nierstenhöfer nicht festhalten. Zum Glück für die Stralsunder, stand Toni Rabe bei seinem Abstaubertor im Abseits. Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel und das Spiel schleppte sich zäh dahin.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste mit einer Chance für den FC. Christian Sauck spielte Dimitijes Medeckis gut frei, doch leider ging sein Schuß knapp vorbei. Pommern jetzt besser aber die Anklamer stets gefährlich bei Kontern. In dieser Phase verletzte sich dann Patrick Zienkiewicz und wurde durch Philipp Wiek ersetzt. In der 62. Minute dann die größte Chance für den Tabellenletzten. Christoph Vit foulte ungeschickt einen Anklamer im Strafraum. Den fälligen Elfmeter konnte Marcel Nierstenhöfer aber ganz stark halten. Danach wollten die Stralsunder unbedingt den Sieg. Ein Kopfball von Philipp Wiek strich knapp über die Latte. Einen 30 m Knaller von Michi Lindberg konnte Anklams Keeper gerade noch so zur Ecke abwehren. Auch der eingewechselte Max Becker bekam sofort die Chance um die Führung zu erzielen. Sein Schuß aus spitzem Winkel konnte aber entschärft werden. Aber auch der Gastgeber hatte noch zwei riesen Chancen. Erst tauchte Philip Skeip alleine vor Nierstenhöfer auf und kurz danach Toni Rabe. Doch Pommerns Torwart blieb ruhig und konnte seine Mannschaft vor einem Rückstand bewahren. Nach 78 Minuten zappelte der Ball dann im Anklamer Netz. Einen Freistoß aus dem Halbfeld legte Philipp Wiek auf Medeckis ab und der köpfte ein. Doch das Tor zählte nicht, da Wiek im Abseits gestanden haben soll. Die letzte und gleichzeitig größte Chance erspielte sich der FC Pommern dann 3 Minuten vor dem Ende. Benny Metzentin schickte den aufgerückten Manuel Kraft auf die Reise und der bediente Michi Lindberg. Reaktionsschnell und auch mit etwas Glück parierte Anklams Torwart Czekalla mit den Fingerspitzen. In die anschließenden Nachschüsse von Metzentin und Medeckis warfen sich die Anklamer und so blieb es beim 0:0.

Pommerns Trainer Robert Kuse lobte anschließend seine Spieler wegen ihrem Einsatz und ihrer kämpferischen Einstellung. Er sagte aber auch, das wegen der nicht so guten Vorbereitung und den vielen verletzten Leistungsträgern, spielerisch zur Zeit nicht mehr möglich ist. Jetzt haben wir noch ein Heimspiel und dann 2 Wochen Pause. Ich hoffe das dann der eine oder andere Verletzte wieder zur Verfügung steht und wir dann auch wieder Pommerntore bejubeln können.

FC Pommern: Marcel Nierstenhöfer, Patrick Zienkiewicz( 55. Philip Wiek), Manuel Kraft, Kevin Kutz, Philipp Lorenz, Dimitijes Medeckis, Yu Asanuma, Christian Sauck (73. Max Becker), Christoph Vit, Benny Metzentin, Michi Lindberg

zurück Erstellt am Sonntag, 06. Mär 2016

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