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Tolle Moral der Pommern

 

Am Samstag mussten die Pommern bei der TFC Greif Farbe bekennen. Kurz vor Anpfiff der Partie wurde das Spiel auf den Kunstrasenplatz verlegt. Vor gut 100 Zuschauern entwickelte sich von Anfang an eine packende Partie. Die Torgelower begannen wie die Feuerwehr, doch Trainer Kuse hatte seine Elf darauf bestens vorbereitet. Tief stehend und mit schnellen Kontern wollten sie die Greifen ärgern. Ein erstes Achtungszeichen setzt Daniel Hartz, doch sein Schuss verfehlte knapp das Ziel. In der 20. Minute verpasste Michi Lindberg eine Eingabe nur denkbar knapp.
 

Die Torgelower hatten in dieser Phase jedoch die größeren Spielanteile und tauchten ein ums andere Mal vor dem Pommerntor auf. Die bestens organisierte Stralsunder Abwehr war stets Herr der Lage. Rutschte doch mal ein Ball durch, war Tilo Höhle im Pommerntor zur Stelle. Er sprang ein, da alle drei Torhüter verletzt oder arbeitsbedingt nicht eingesetzt werden konnten. Um es vorweg zunehmen, er machte seine Sache, wie schon in Pampow ,hervorragend. Allerdings war auch er in der 40.Minute bei der Torgelower Führung machtlos.

Ein Freistoß segelte in den Stralsunder 5-Meter-Raum, Keeper Höhle wehrte diesen mit einer Faust ab, wird dabei aber dabei hart bedrängt. Dies hätte zu einem Freistoß für die Stralsunder führen müssen.Der Pfiff blieb jedoch aus und im Nachschuss erzielte Schimmelpfennig das 1:0.
 

Dies beeindruckte die Hansestädter jedoch nicht und mit dem Hz-Pfiff erzielten sie den Ausgleich. Ein scharfe Hereingabe von Dimitrijs Medeckis lenkte der Torgelower Szych ins eigene Tor. Mit Wut im Bauch über dieses Gegentor kamen die Gastgeber aus der Kabine und wollten mit aller Macht ihr zweites Tor erzielen. In der 50.Minute gelang ihnen das auch. Ein Freistoß von der Seitenlinie segelte an Freund und Feind vorbei und landete im langen Eck des Stralsunder Kasten. Die Pommern jetzt nicht mehr so präsent in den Zweikämpfen und hatten in dieser Phase Glück, dass der Gastgeber nicht nachlegte. Mitte der 2.Halbzeit wandelte sich jedoch diese Begegnung und Pommern war nun die spielbestimmende Mannschaft. Zählbares sprang dabei aber noch nicht heraus. 10 Minuten vor Schluss wechselte Trainer Kuse mit Yu und Tom Thiele noch zwei frische Offensivspieler ein.
 

Die Sundstädter drängten jetzt mehr und mehr auf den Ausgleich. Dabei waren sie nun anfälliger für Konter. In der 92.Minute führte einer dieser Konter fast zur Entscheidung. Die Greifen konnten diesen aber nicht nutzen. Uns so kam es wie es kommen musste.
 

Mit unbändigem Willen und letztem Einsatz wollten sie noch das Unmögliche schaffen. Tom Thiele fasste sich aus 20 Metern ein Herz und hämmerte die Kugel aufs Tor. Medeckis fälschte diesen Ball ab, so dass Torgelows Keeper Schwierigkeiten bekam. Manuel Kraft erkannte dies als Erster und sicherte sich den Ball. Seine millimetergenaue Flanke köpfte Kapitän Orend zum viel umjubelten 2:2 ein. Freudetrunkend lagen sich Spieler, Fans und Betreuer in den Armen. Die Partie wurde danach nicht mehr angepfiffen und aufgrund der 2.Halbzeit verdienten sich die Stralsunder diesen Punkt zurecht.
 

zurück Erstellt am Sonntag, 18. Okt 2015

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