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Orend schießt Pommern ins Viertelfinale



Die Pommern-Kicker verstehen es, ein Pokalspiel bis zur letzten Minute spannend zu halten. Wie schon gegen Richtenberg liefen die Verbandsligisten erst lange dem Rückstand hinterher, um sich am Ende mit einem 4:3-Sieg gegen den TSV Friedland 1814 den Einzug ins Pokal-Viertelfinale zu sichern. Doch darum mussten die 250 Zuschauer in der Primus-Arena lange bangen.
Dabei ging die Pommern-Elf mit scheinbar genügend Chancen ins Rennen. Doch gingen die Angriffe von Kapitän Christian Orend, Michael Lindberg und Benny Metzentin entweder übers Tor oder wurden vom gegnerischen Keeper vereitelt. In der 22. Minute war es dann Pommern-Keeper Oliver Sund, der nur noch hilflos zusehen konnte, wie Friedlands Denis Schmidt das Leder zum 0:1-Rückstand in seinen Kasten versenkte. Damit jedoch nicht genug. Nur eine gute Minute später landete wieder ein langer Ball des Gegners im Pommernraum, konnte nicht mehr gestoppt werden und markierte das bittere 0:2.
Wachgerüttelt packten die Stralsunder nun die nächstbeste Gelegenheit beim Schopfe. Die hatte in der 30. Minute Christian Orend, dem der 1:2-Anschlußtreffer gelang. Der Ausgleich sollte bis zum Halbzeitpfiff aber nicht mehr folgen. Es lief bereits die 67. Minute der Begegnung, als Daniel Hartz einen langen Pass auf Orend schickte, der den Ball an Lindberg weiterreichte. Zurück an Orend, nutzte der die Chance zum 2:2-Ausgleich. Beide Mannschaften schenkten sich jetzt nichts mehr. Doch zehn Minuten später war es wieder der Pommern-Kapitän, der sich mit Christoph Nickel durch die Mitte kämpfte und zum dritten Mal an diesem Tage einnetzte. Mit dem 3:2 hatten die Pommern nun erstmals die Führung. Die wollten es jetzt erst recht wissen wollten. Mit einem Superpass bediente Steffen Pompe in der 81. Minute Lindberg, der den Friedland-Torwart zum 4:2 überlupft. Die Gäste gaben jedoch zu keiner Zeit auf und konnten in der 87. Minute noch den 4:3-Anschlußtreffer verbuchen.
„Wir wussten, dass mit Friedland eine kampfstarke Truppe aufläuft. Die letzten beiden Begegnungen mit ihnen haben wir verloren“, so Christian Orend. „Doch obwohl wir schon mit 0:2 zurückgelegen haben, hat die spielerisch bessere Mannschaft gewonnen“, meint der Kapitän.
„Es war das typische Pokalspiel, spannend bis zur letzten Minute“, meinte Robert Kuse nach dem Abpfiff erleichtert. „Aber die Mannschaft hat eine tolle Moral gezeigt, nach diesem Rückstand das Spiel noch zu bringen“, lobte der Trainer. Nicht zuletzt ist dies der Hochform eines Kapitän Christian Orend zu verdanken. „Das war eine starke Partie von dem alten Mann“, so Kuse über den 35-Jährigen. Eine Ewigkeit ist es her, dass der FC Pommern im Pokal das Viertelfinale erreicht hat. Nun hoffen die Sundstädter darauf, in der nächste Runde – die am Anfang dieser Woche entschieden wird - das große Los zu ziehen. Ob das dann der FC Hansa Rostock sein wird, wird sich zeigen.

 
Für den FC Pommern Stralsund spielten:
Oliver Sund, Patrick Zienkiewicz, Manuel Kraft, Christoph Vit, Christoph Nickel, Christian Orend (90. Richard Olthoff), Michael Lindberg, Steffen Pompe, Benny Metzentin (26. Daniel Hartz), Dimitrijs Medeckis (58. Yu Asanuma), Tom Thiele
zurück Erstellt am Sonntag, 11. Okt 2015

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