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Pommern verliert in Rostock und erlebt Schreckminuten

 

Am 6. Spieltag traf der FC Pommern auf den Rostocker FC. Die Rostocker, die mächtig aufgerüstet haben, sind nicht gut in diese Saison gestartet. Dazu auch noch im Pokal ausgeschieden. Jetzt endlich sollte der Bock umgestoßen werden und mit einem Heimsieg gegen die Stralsunder wollten sie anfangen. Der FCP hatte natürlich was dagegen und so entwickelte sich vor gut 170 Zuschauern, darunter auch viele Stralsunder Fans, ein interessantes Spiel.
Die Pommern standen tief und überließen dem RFC weitestgehend das Spielgeschehen. Kam der Gastgeber allerdings in die Pommernhälfte, trafen sie auf aufmerksame, aggressive Sundstädter. Bestens organisiert von Sund, Kraft und Zienkiewicz ließen sie den spielstarken Rostockern keine Luft zum Atmen. Aber auch nach vorne konnten Akzente gesetzt werden. So rauschte ein Freistoß von Vit übers Tor. Einen guten Angriff über die neu in der Startelf aufgestellten Hartz und Metzentin und den anschließenden Kopfball von Medeckis konnte gerade noch so zur Ecke geklärt werden.
Die erste gute Möglichkeit des RFC in der 20. min durch ihren Brasilianer Dos Santos war für Sund im Pommerntor kein Problem.

Doch kurz danach geriet das Geschehen auf dem Platz zur Nebensache. Brain Kutz, der zur Zeit verletzt ist aber mitgereist war um seine Mannschaft zu unterstützen, brach wie aus heiterem Himmel neben der Ersatzbank bewusstlos zusammen. Sofort waren Spieler, Trainer und Fans zu Stelle. Der herbeigeeilte Rostocker Trainer, Jan Kistenmacher, leistete sofort Erste Hilfe. Schiri Tackmann unterbrach die Partie und alle bangten um Brains Gesundheit. Der Einsatz von Jan Kistenmacher führte dann auch zum Erfolg und Brain kam wieder zu sich.
Der Herbei gerufene Notarzt übernahm dann. Brain wurde in ein Rostocker Krankenhaus gebracht und es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Der Dank des gesamten Stralsunder Teams gilt Jan Kistenmacher der schnell und besonnen reagierte und allen anderen, die in dieser schwierigen Situation da waren.
Gute Besserung Brain. Nach diesen Schreckminuten ging die Partie sehr schleppend weiter. Allen steckte wohl noch der Schreck in den Knochen, was auch mehr als verständlich war. Chancen entstanden nur noch aus Standarts, die aber allesamt ungefährlich waren. Die Pommern verstanden es gut, den RFC vom eigenen Tor fern zu halten und so ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit.
 

Aus dieser kamen dann die Rostocker mit mehr Druck. Ball- und passsicher kombinierten sie sich jetzt durchs Mittelfeld. Bereits nach 3 Minuten musste Sund sein ganzes Können aufbieten um einen Rückstand zu verhindern. Und der RFC machte weiter. Chancen im Minutentakt ergaben sich. Aber entweder Oliver Sund im Pommernkasten oder die vielbeinige Abwehr verhinderte einen Torerfolg. In dieser Phase schafften es die Sundstädter nicht sich zu befreien. Nach Ballgewinnen wurde dieser zu schnell wieder hergegeben.
Man stand zu weit weg von den Gegenspielern und nach vorne passierte bis auf einen Gewaltschuß von Käpten Orend in der 51. Minute nichts. In der 67. Minute war es dann soweit. Der FC Pommern verliert in der Vorwärtsbewegung den Ball. Der RFC kontert blitzschnell über außen. Die erste Hereingabe konnte Manuel Kraft mit letztem Einsatz noch verhindern. Doch der Ball landete wieder beim Rostocker Angreifer der sich die 2. Chance nicht entgehen ließ, quer vor das Tor passte wo Maletzke nur noch den Fuß hinhalten musste.
Davon angestachelt suchten die Gastgeber jetzt die Entscheidung, doch die Stralsunder Abwehr hatte sich jetzt wieder etwas gefangen. Trotzdem hatten die Rostocker immer noch ein deutliches Chancenplus. Pommerntrainer Kuse brachte nochmal 3 neue Spieler aber auch sie konnten nach vorne kaum Akzente setzen. Kurz vor Schluß kam aber dennoch Pommerns Schlußoffensive. Meistens mit hohen langen Bällen. Fast hätte es zum Ausgleich gereicht, aber Manuel Kraft schloß zu überhastet ab und sein Schuß aus aussichtsreicher Position ging daneben. In der 93. Minute dann die Entscheidung. Einen Pass auf den eingewechselten Lüth, der allerdings klar im Abseits stand, leitete dieser auf den mit gelaufenen Kirschnik weiter, der dann den Deckel auf diese Partie machte und zum 2:0 Endergebnis einschob.
Dann pfiff der Schiedsrichter ab, aber Schluß war noch nicht. Aus unverständlichen Gründen rasselten 2 Spieler verbal aneinander. Herbeigeeilte Spieler beider Mannschaften wollten schlichten. Ein bisschen Geschubse, ein bisschen Gerangel und am Ende zückte der Schiri 2 rote Karten für einen Rostocker und den relativ unbeteiligten Stralsunder Alex Kuplovs-Oginskis.

Am Ende war es ein verdienter Sieg für starke Rostocker.
 

Diese Niederlage wird den FC Pommern aber nicht umhauen. Es wird weiter hart im Training gearbeitet, um dann am kommenden Samstag um 14.00 Uhr in der Primus Immobilien Arena gegen den SV Pastow bestehen zu können.

 

zurück Erstellt am Sonntag, 27. Sep 2015

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