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Debakel in Friedland

 

Der FC Pommern reiste am vergangenen Samstag zum Kellerduell nach Friedland. Die Konstellation war klar. Gewinnen bedeutete man setzte sich etwas ab. Bei einer Niederlage tauschte man mit Friedland die Plätze und war auf einem Abstiegsplatz.

Der FC Pommern begann sehr engagiert und hatte bereits nach 3 Minuten die erste Chance durch Michi Lindberg. Sein Schuß war leider zu zentral so das er eine sichere Beute des Friedländer Schlußman war. Nur 10 min später hatten die mitgereisten Fans den Torjubel schon auf den Lippen. Musterkombination zwischen Christoph Nickel und Geburtstagskind Christian Orend. Der konnte sich allerdings nicht selbst beschenken und scheiterte freistehend am Keeper. Es war wie immer. Pommern Anfangs besser und mit den klareren Chancen aber Tore schossen die Anderen. Diesmal war es in der 18. min. Eckball Friedland. Aber anstatt ihn mit aller Macht zu verteidigen verfiel man in die Rolle des Statisten. Ein Friedländer legte mit dem Kopf auf seinen Mitspieler ab und der hatte keine Mühe die Kugel über die Linie zu befördern. Auch beim 2:0 war es nicht viel anders. Im Mittelfeld schnappt sich ein Friedländer den Ball, spaziert durch die Pommernabwehr, legte vor dem Tor noch mal ab und es Stand nach 21. min 2:0.

Mußte das jetzt nicht reichen als Wachrüttler. Nein, mußte es nicht. Vielleicht aber das 3:0 das in der 25. min fiel. Freistoß Pommern in der eigenen Hälfte der genau in den Füßen eines Friedländer landete. Der sprintete an allen Stralsundern auf der rechten Seite vorbei, flankte in den 5 m Raum wo dann Adrian Hogreve unglücklich den Ball ins eigene Tor abfälschte. Aber immer noch nicht sahen die 166 Zuschauer ein aufbäumen der Stralsunder. Im Gegenteil. Fast hätte es nach einer halben Stunde 4:0 gestanden aber Oliver Sund im Pommernkasten vereiltete diese Chance. Der TSV Friedland in allen Belangen jetzt besser. Mehr Willen, mehr Laufbereitschaft und auch mehr Einsatz der manchmal aber über die Grenzen ging. 
Pommern wechselte früh. Die indispunierten Metzentin und Hartz verließen den Platz. Dafür kamen Erik Pagels und Almohamad Ramadan. Bis zur Halbzeit passierte dann nicht mehr viel außer einer Chance von Andre Lewerenz der leider nur aus spitzem Winkel das Außennetz traf. Hängende Köpfe in der Pommernkabine die der Trainer aber wieder versuchte aufzurichten. Aber das gelang offensichtlich nicht. Der Gastgeber gleich wieder mit mehr Dampf. Immer einen Schritt schneller, robuster in den Zweikämpfen eroberten sie sich schnell die Bälle von der Stralsundern. 4 Minuten nach Wiederanpfiff gleich 2 dicke Chancen für die Hausherren. Erst rettete Hogreve mit letztem Einsatz auf der Linie zur Ecke. Diese  landete dann auf dem Kopf eines völlig freistehenden Friedländers der aber das Tor verfehlte.

In der 50. min dann mal ein Lebenszeichen der Sundstädter. Lewerenz schlenzt einen Freistoß in den 16er. Im ersten Anlauf findet er zwar keinen Abnehmer aber der Abpraller landet bei Orend. Der jedoch trifft das Tor nicht. Dann musste Adrian Hogreve verletzungsbedingt,Verdacht auf Bänderriß, ausgewechselt werden. Das ist bereits die 6 schwere Verletzung eines Pommernspielers in dieser Saison. Für Ihn kam Sebastian Petzold. Aber immer noch war kein richtiges Aufbäumen zu erkennen. Immer wieder leichte Ballverluste, langsamer Spielaufbau oder einfach nur planlos nach vorne geschlagene Bälle bestimmten die Szenerie bei den Stralsundern. Und das nutzten die Friedländer aus. Immer wieder konterterten sie blitzschnell. Zu schnell für die Pommern. In der 54. min konnte Steffen Pompe seinen Gegenspieler nur mit einem Foul stoppen. Genau wie Sebastian Petzold, der sich in der 60. min auch nicht anders zu helfen wußte. Die Folge von beiden Aktionen waren Elfmeter die Friedlands Torjäger Denis Schmidt sicher verwandelte. 5:0 nach einer Stunde. Was für ein Debakel gegen eine Mannschaft die eigentlich nicht viel besser ist aber als Team auftritt. Das Pommern das Toreschießen nicht ganz verlernt hat zeigten sie aber dann auch noch. 67. min Freistoß 35 m vor dem Tor. Ramadan schlägt den Ball hoch rein und Friedlands Torwart unterschätzt die Kugel. So landet sie völlig überraschend im Netz.
Vielleicht jetzt nochmal. Schließlich waren ja noch 23 min zu spielen. Aber nein. Nach einem schnellen Einwurf, bei dem die Pommern mal wieder in einen kollektiven Tiefschlaf verfallen sind, geht die Post bei den Gastgebern über rechts ab. Den überlegten Querpass braucht Felix Bollow nur noch einzuschieben. 6:1. 6 Tore kassiert, Eigentor, was fehlte noch. Ach ja, Elfmeter für die Stralsunder in der 71. Dieser wurde vom Friedländer Torwart Steven Schwartz sogar festgehalten. Die Tore zum 6:2 und zum 6:3 durch Vit und Orend konnten an diesem Tag auch nichts mehr retten und schon gar nicht beschönigen.

Eine völlig desolate Leistung der gesamten Mannschaft und das in einem so wichtigen Spiel.

Es ist zu hoffen das sie sich schnell wieder aufrappelt und den Schalter in den letzten 4 Spielen umlegen können. Ansonsten ist der Abstieg nicht zu verhindern.

zurück Erstellt am Sonntag, 10. Mai 2015

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