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Pommern verlangt Spitzenreiter alles ab

 

Bei herrlichem Fussballwetter wollten gut 160 Zuschauer sehen wie sich der heimische FC Pommern gegen den Spitzenreiter aus Wismar schlug. In der Vorwoche gab es ja bekanntlich eine herbe Niederlage gegen den Tabellenzweiten und so war man gespannt auf die Reaktion darauf.

Anker Wismar reiste in Bestbesetzung an und die Stralsunder mussten mal wieder auf einige Akteure verzichten. Trotzdem stand eine hochmotivierte Mannschaft auf dem Platz die den Wismaranern alles abverlangen sollte.

Pommern stand von Anfang an sehr tief, überließ Anker den Spielaufbau, war aber stets präsent wenn es in die gefährliche Zone ging. Enorme Laufbereitschaft und unbändiger Wille dagegenzuhalten, konnten die Zuschauer von Anfang an erkennen. Der Spitzenreiter tat sich schwer gegen die kompakt stehenden Stralsunder. Chancen konnten sie sich kaum herausspielen und wenn es doch mal gefährlich wurde waren die Sundstädter stets da.

Die erste richtige Möglichkeit hatten allerdings die Hausherren. Und was für eine. Nach einem Pass von Erik Pagels auf Pommerns einzige Spitze Ramadan lief der ganz allein auf Wismars Schlußmann Heskamp zu. Leider blieb der Wismarer Keeper in diesem Duell Sieger, weil er den Ball gegen den Kopf geschossen bekam. Ankers Trainer tobte an der Seitenlinie und seine Mannen verstanden es. Jetzt kamen sie immer gefährlicher vor den Pommernkasten. Oliver Sund im Pommertor hatte jetzt jede Menge zu tun. Und auch die Abwehr wurde immer mehr gefordert. Aber der Spitzenreiter fand kein Mittel dieses Bollwerk zu knacken. Dann war Halbzeit und die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen wegen der starken Leistung ihrer Pommern.

Genauso wie die erste Halbzeit endete begann die zweite. Wismar mit mehr Ballbesitz und Pommern verteidigte mit Mann und Maus. In der 52. min wurde Anker ein Eckball zugesprochen. Dieser konnte nicht weit genug abgewehrt werden, so dass der Ball bei Wismars gefährlichstem Angreifer, Traore, landete. Der verlud 2 Gegenspieler und zog mit der Picke ab. Sein noch abgefälschter Schuß schlug unhaltbar im Dreiangel des Pommerntores ein. Die Erleichterung bei den Gästen war natürlich riesengroß. Pommern hingegen bekam mal wieder nach einem Standard den Gegentreffer. Trotzdem steckten sie nicht auf und kämpften verbissen weiter. Leider gab die Auswechselbank für die Offensive nicht viel her. Es wurde aber dennoch umgestellt, um in der Offensive aktiver zu werden. Das gelang aber nur bedingt. Außer eine Flanke von Steffen Pompe, die nur knapp verpasst wurde und einem Freistoß von Christoph Vit kam da nicht mehr viel, was aber auch der hohen Laufbereitschaft bis dahin geschuldet war. In der 82. min dann die Entscheidung. Ein Diagonalball in den Rücken der Abwehr erreichte einen Ankerspieler. Der sah seinen besser postierten Kapitän Fabian Bröcker, der nur noch den Fuß hinhalten musste um zum 2:0 einzuschieben. Kurz danach war Schluß. In den Gesichtern der Stralsunder war die Enttäuschung abzulesen, hatte man doch dem Spitzenreiter lange Paroli bieten können und geriet nur durch einen abgefälschten Schuß ins Hintertreffen.
 

Kommendes Wochenende ist Pause für die Stralsunder. Am 02.05.2015 steht dann wieder ein Heimspiel an. Dann ist der Förderkader Rene Schneider zu Gast im Stadion der Freundschaft.

zurück Erstellt am Sonntag, 19. Apr 2015

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