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Packendes Derby

 

Die Fans und Spieler des FC Pommern sind sich einig, Partien gegen den Grimmener SV sind immer etwas ganz Besonderes. „Da braucht keiner extra motiviert zu werden“, bestätigte Pommern-Keeper Frank Plots, der das Spiel zu seinem Leidwesen allerdings von der Bank aus verfolgen musste.
 

Gemeinsam mit 162 Zuschauern im Stadion der Freundschaft sah Plots aber eine Partie mit hohem Unterhaltungswert. Schonungslos geführte Zweikämpfe, Tore, Dramatik und nicht zu vergessen, die widrigen Wetterbedingungen – kurz, das Spiel zwischen dem FC Pommern und dem Grimmener SV hatte alles, was man sich von einem Derby verspricht.
 

Nach kampfbetonter Anfangsphase, in der sich beide Teams keinen Raum im Mittelfeld schenkten, hatten die Hausherren die erste nennenswerte Torchance. In der 21. Minute drang FCP-Angreifer Andre Lewerenz in den Grimmener Strafraum ein, wurde beim Schussversuch allerdings geblockt. Auch der nachsetzende Ramadan Almohammad konnte den Ball nicht im Gehäuse unterbringen. Die favorisierten Gäste brauchten bis zur 37. Minute, um erstmals gefährlich vor das Stralsunder Tor zu kommen. Simon Gurlt und Thomas Boljahn konnten aber FCP-Keeper Robert Scheel nicht überwinden. Auf der Gegenseite wusste sich Grimmens Brian Kozlowski nach einer scharf hereingebrachten Pommern-Ecke nur noch mit einem Handspiel im Strafraum zu helfen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Christian Orend mit dem Pausenpfiff zur 1:0-Führung für die Heimmannschaft, sehr zur Freude der zahlreichen Fans.
 

Den zweiten Spielabschnitt begannen die Gäste vom GSV mit einem wahren Offensivfeuerwerk und erzwangen den Ausgleich. In der 54. Minute setzte sich Grimmens Marcel Klein auf dem rechten Flügel durch. Die mustergültige Flanke verwertete Teamkollege Stephan Rambow zum 1:1. Pommerns Antwort gab Ramadan in der 62. Minute. Mit einem strammen 20-Meter-Schuss nagelte er den Ball an die Latte des gegnerischen Gehäuses. Die Grimmener zielten genauer. Nach einem langen Freistoß in der 66. Minute markierte Thomas Boljahn per Kopf die 2:1-Führung für die Gäste.
 

Eine gelbrote Karte für Grimmens Stephan Rambow (69. Minute) wegen wiederholten Foulspiels brachte die Hausherren allerdings umgehend zurück in die Partie. In der 88. Minute wurde der Einsatz der aufopferungsvoll kämpfenden Pommern belohnt. Nach einem Stralsunder Freistoß nutzte Pommern-Kapitän Matthias Hinz die Konfusion in der Grimmener Abwehr und drückte den Ball zum verdienten 2:2-Endstand über die Torlinie. Ein brisantes Derby, das es in sich hatte.


Quelle JürgenSchwols

zurück Erstellt am Montag, 23. Mär 2015

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