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Pommern kann doch noch gewinnen

 

Mit einer bärenstarken kämpferischen Leistung bezwang man den Rostocker FC verdient 2:0

Seit einer gefühlten Ewigkeit hatte der FC Pommern mit seinen Fans mal wieder allen Grund zu Jubeln. Den letzten Sieg gab es schließlich vor fast genau 4 Monaten gegen Sievershagen.

Dabei standen die Vorzeichen alles andere als gut. Waterstraat, Metzentin, Hartz, B.Kutz verletzt. Einige andere Spieler durch Grippe geschwächt und zu allem Überfluß zog sich Christoph Nickel am Montag im Training noch eine Bänderdehnung zu. Aber die medizinische Abteilung des FC P, allen voran Steffi, machte ihn wieder spielfähig.


Vor gut 130 Zuschauern im Pauli auf dem Kunstrasen standen die Pommern anfangs sehr tief und überließen den Rostockern das Spiel. Kamen sie dann aber in die Stralsunder Hälfte war der Gastgeber sehr präsent. Harte aber faire Zweikämpfe, keinen mm Platz für das gefürchtete Kurzpassspiel und eine enorme Kopfballstärke zeichneten die Pommern aus. Dazu kamen noch die blitzartigen Konter die immer wieder für Entlastung sorgten. Auch bei eigenen Standarts war man schon wie in der Vorwoche stets gefährlich. In der 13. min klingelte es das erste Mal im Rostocker Kasten. Nach einer zu kurz abgewehrten Lewerenzecke erkämpfte sich dieser den Ball, tanzte einen Gegenspieler auf der Grundlinie aus und zirkelte den Ball unhaltbar in die lange Ecke. Auch danach war der Hausherr stets wach. Auf jede Idee des Tabellenfünften aus Rostock hatten die Pommern eine Antwort.
In der 18. min ging ein Raunen durch die Zuschauerreihen. Kapitän Hinz, der am Vortag noch eine Zahn-OP hatte, fasste sich ein Herz und hämmerte aus 30 m einen Freistoß Richtung Gästetor. Dieser Strahl strich um haaresbreite über das Dreiangel. Der RFC hatte zwar mehr Ballbesitz aber gefährlich wurde es meistens bei ihrem eigenen Tor. Nach einer gefährlichen Ecke in der 27.min war es Christoph Nickel der mit einem Fallrückzieher die Reaktionsfähigkeit des Rostocker Schlußmanns testete.
In der 35. min dann ein weiterer verletzungsbedingter Rückschlag für die Stralsunder. Gunnar Alfuth verletzte sich am Knie bei einem Zweikampf und mußte ausgewechselt werden. Gute Besserung. Für ihn kam Steffen Pompe. Die Rostocker wollten es jetzt nochmal wissen. 45. Minute Eckball. Gefährlich hereingetreten, wurde dieser allerdings rübergeköpft. In der Nachspielzeit pfiff ein Freistoß auch nochmal knapp am Pommernkasten vorbei. So ging es mit einer knappen Führung in die Kabinen.

Aus diesen kam der RFC jetzt mit mehr Zug zum Tor wieder heraus. In der 51. min hatten sie die Riesenchance zum Ausgleich. Nach einem super Spielzug stand ein Rostocker ziemlich frei im 16er. Mit letztem Einsatz warf sich Adrian Hogreve in den Schuß und verhinderte so den möglichen Ausgleich. 10 Minuten später fast das 2:0. Ein Lupfer von, an diesem Tag ganz starken Andre Lewerenz, ging ganz knapp vorbei. Auch an der nächsten gefährlichen Szene war Lewe beteiligt. Matthias Hinz setzte einen gegnerischen Abwehrspieler so unter Druck, dass er nur einen unkontrollierten Querpass spielen konnte. Diesen antizipierte er und drang anschließend druckvoll in den Strafraum ein. Nur mit einem Foul konnte er noch gestoppt werden und so gab es folgerichtig Elfmeter. Pommernkapitän Hinz übernahm Verantwortung und verwandelte sicher zum 2:0.
Der RFC war nun noch mehr gefordert, hatte man doch diese 3 Punkte fest eingeplant. Doch trafen sie an diesem Tag auf einen wild entschlossenen FC Pommern. Angetrieben von ihren Fans warfen sie sich in alles was aufs Tor kam. Ging doch mal ein Schuß aufs Tor, stand dort felsenfest Frank Plots. Souverän entschärfte er jeden Ball und gab so der Stralsunder Abwehr die nötige Sicherheit. Die Krönung seiner starken Leistung gab es dann in der 89. min. Einen von Matthias Hinz verschuldeten Elfmeter für die Rostocker hielt er überragend und zur Höchststrafe für den Schützen auch noch fest. Vorher hatte Ramadan die Chance alles klar zu machen. Er erlief einen Befreiungsschlag, köpfte ihn über den herauslaufenden Torwart. Aber ein Rostocker Verteidiger hatte was dagegen und kratzte die Kugel noch von der Linie. Als dann auch noch ein Freistoß des RFC in der 92. min vorbei ging, war der erste Sieg in der Rückrunde perfekt.


Jetzt gilt es am kommenden Freitag um 20.00 Uhr im Greifswalder Volksstadion nachzulegen. Gegner dort der Greifswalder SV, den man im Hinspiel 2:1 besiegen konnte.

 

Und so sah die Erfolgsmannschaft aus:


Frank Plots,Gunnar Alfuth (35. Steffen Pompe),Adrian Hogreve, Matthias Hinz, Philipp Lorenz, Prince, Christoph Vit, Christoph Nickel, Almohamed Ramadan, Andre Lewerenz (81.Richard Olthoff), Christian Orend (59. Kevin Rodewald)

 

 

zurück Erstellt am Sonntag, 08. Mär 2015

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