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Der Fußballgott war kein Stralsunder

 

Zum Auftakt der Rückrunde empfing der SV Pastow den FC Pommern Stralsund. Bei guten äußerlichen Bedingungen wurde diese Partie pünktlich auf dem Pastower Kunstrasenplatz angepfiffen. Die Vorzeichen für die Stralsunder waren aber alles andere als gut. Die Grippewelle wütete in ihren Reihen. Dazu kamen noch einige Verletzungen so das man nur mit 13 Spielern zum Tabellenzehnten fuhr. Trotzdem begannen der FC Pommern sehr couragiert. 2 Ecken und einen strammer Fernschuß von Christoph Vit in den ersten 6. Minuten waren ein Beleg dafür.
Aber auch die Randrostocker fanden allmählich ins Spiel. Nach 12 Minuten dann der erste Aufreger der Partie. Eine Ecke der Pastower pfiff an Freund und Feind vorbei und sprang am Ende unglücklich Kapitän Hinz an die Hand. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Pastows Kapitän Patzenhauer ließ sich diese Chance nicht entgehen und es stand 1:0. 5 Minuten später dann die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich. Michi Lindberg traf den Ball aber freistehend nicht richtig.
In der 20. min dann der nächste Rückschlag für den FC Pommern. Ein missglückter Befreiungsschlag landete genau in den Füßen von Tim Schmitt. Der umkurvte Pommerns Schlußmann Scheel und vollendete zum 2:0 für die Hausherren. Die Sundstädter jetzt total verunsichert. Nach vorne lief nicht mehr viel und auch in der Defensiver hatte man so seine Mühe. Die Pastower waren dem 3 Tor sehr nahe. Glück für den FC P das ein angeblicher Abseitstreffer nicht gegeben wurde. So wechselten die Mannschaften beim Stand von 2:0 die Seiten.

Pommern stellte seine Taktik um, wechselte mit Kevin Rodewald einen weiteren Stürmer ein und ging jetzt mehr vorne rauf. In der 50. min war diese Maßnahme schon von Erfolg gekrönt. Eine Ecke von Waterstraat fand den Kopf von Adrian Hogreve. Der verlängerte den Ball geschickt auf Torjäger Orend, der keine Mühe hatte den Anschlußtreffer zu erzielen. Jetzt war Feuer im Spiel. Die Pommern setzten die Pastower mächtig unter Druck.
Und die hatten in der 63. min das Glück auf ihrer Seite. Nach einem weiten Einwurf stand Rodewald am langen Pfosten und köpfte ein. Leider stand er knapp im Abseits. In der 70. min dann Riesenjubel im Pommernlager. Freistoß aus dem Halbfeld vom starken Erik Waterstraat. Gunnar Alfuth verlängert die Kugel auf Michi Lindberg und es stand 2:2. Die Stralsunder jetzt klar besser. Dann wurde in der 75. min den Pastowern ein Freistoß zugesprochen. Ein Stellungsfehler in der Stralsunder Hintermannschaft ermöglichte Sören Hickstein eine Kopfballchance die er auch zu nutzen wusste. 3:2 für Pastow.

Von Resignation bei den Pommern aber keine Spur. Angefeuert von den gut 25 mitgereisten Fans ging es weiter mit Volldampf aufs Pastower Tor. In der 82. min dann ein ganz klarer Elfer für den FC Pommern. Christian Orend wurde mit einer Sense von den Beinen geholt. Der Pfiff vom Schiedsrichter blieb aber zum Erstaunen aller aus. 3 Minuten später stand Orend wieder im Mittelpunkt des Geschehens. Alleine aufs Pastower Tor zulaufend umkurvte er den Torwart und schoß aufs Tor.
Ein mitgelaufender Verteidiger kratzte den Ball aber noch von der Linie. Im Gegenzug fast die Entscheidung. Ein verdeckter Flachschuß konnte aber von Pommerns Keeper Robert Scheel entschärft werden. Der FC gab sich noch nicht geschlagen. Wiederum Christian Orend scheiterte erneut am Pastower Torwart und auch ein Geschoß von Adrian Hogreve wurde noch zur Ecke abgefälscht. Die brachte auch nichts mehr ein und so blieb es bei der unverdienten Auswärtsniederlage

zurück Erstellt am Sonntag, 01. Mär 2015

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